Aalen und seine Besonderheiten als Einsatzgebiet
Aalen liegt auf etwa 430 bis 500 Metern über dem Meeresspiegel im Remstal-Kocher-Korridor und profitiert klimatisch von relativ milden Wintern für den süddeutschen Raum. Diese Bedingungen begünstigen eine frühe Aktivität von Wespen und Hornissen ab April sowie eine verlängerte Aktivitätsphase von Nagetieren, die im Herbst Wärme und Nahrung in Gebäuden suchen. Die Stadt vereint Industriebrachen, die für Schädlinge attraktive Nischen bieten, mit historischer Gründerzeitbebauung in der Innenstadt, wo schlecht isolierte Keller und alte Kanalanbindungen typische Eintrittspforten für Ratten und Mäuse darstellen.
In den ländlichen Ortsteilen wie Dewangen, Fachsenfeld oder Hofen sind Schädlinge wie Wühlmäuse, Dachratten und Schaben in landwirtschaftlichen Nebengebäuden ein wiederkehrendes Problem. In den verdichteteren Bereichen nahe dem Bahnhofsquartier und entlang der Stuttgarter Straße hingegen sind Bettwanzen und Schaben in Mehrfamilienhäusern und kleinen Gastronomien besonders häufig anzutreffen. Unser Partnernetz deckt alle Stadtteile und Ortschaften im Aalener Stadtgebiet lückenlos ab.
Der Ostalbkreis ist durch seine Metall- und Maschinenbauindustrie bekannt, und Produktionsstätten sowie Lagerhallen stellen einen eigenen Schwerpunkt für Schädlingsbefall dar: Warenlager ziehen Vorratsschädlinge wie den Kornkäfer oder die Dörrobstmotte an, während Lebensmittelbetriebe besonderen Handlungsbedarf bei Schaben und Mäusen haben.





