Abensberg und seine Ortsteile: Geografie als Schädlingsfaktor
Mit knapp 12.600 Einwohnern zählt Abensberg zu den kleineren Mittelstädten Niederbayerns, besitzt aber eine bemerkenswert heterogene Siedlungsstruktur. Die Kernstadt mit ihrer historischen Altstadt - darunter das bekannte Weltenburger-Kloster-Umland und die Hopfenmuseum-Region - vereint gründerzeitliche Gebäude, sanierte Fachwerkhäuser und moderne Neubaugebiete. In den Ortsteilen wie Offenstetten, Arnhofen, Sandharlanden und Kleedorf dominieren landwirtschaftliche Anwesen, Scheunen und ältere Einfamilienhäuser, die besondere Einfallstore für Schädlinge bieten.
Das Klima im Landkreis Kelheim ist kontinental geprägt mit warmen Sommern und mäßig kalten Wintern. Genau diese Bedingungen begünstigen die Vermehrung von Bettwanzen in warm temperierten Innenräumen, von Schaben in Gewerbebetrieben und Restaurants sowie von Ratten und Mäusen, die sich in Lagerhallen und Getreidesilos der Hallertauer Landwirtschaft einnisten. Die Nähe zur Abens und zu kleinen Feuchtgebieten rund um Allersdorf und See erhöht zudem den Druck durch Stechmücken sowie durch wassergebundene Schädlinge wie Kellerasseln und Silberfische in feuchten Untergeschossen.
Wer in Aunkofen, Pullach oder Holzharlanden ein älteres Anwesen bewohnt, kennt das Problem: historische Bausubstanz bietet Ratten, Mardern und Insekten zahlreiche Hohlräume und ungedämmte Kriechkeller als Einstiegspunkt. Genau hier setzen unsere Partnerbetriebe mit einer gründlichen Befallsanalyse an, bevor eine Behandlung geplant wird.





