Ahlen als Einsatzgebiet: Geografie, Bebauung und Schädlingsdruck
Ahlen grenzt im Westen an Hamm, im Norden an Beckum und liegt im fruchtbaren Münsterländer Tiefland auf einer Höhe von rund 60 bis 100 Metern über dem Meeresspiegel. Das milde, leicht feuchte Klima mit vergleichsweise geringen Temperaturschwankungen begünstigt das ganzjährige Vorkommen vieler Schädlingsarten. Besonders die Feuchtigkeit, die sich in Kellern älterer Bergarbeitersiedlungen rund um das ehemalige Steinkohle-Revier sammelt, zieht Schadnager und holzbohrende Insekten an.
Das Stadtgebiet reicht von der urban geprägten Innenstadt mit Gründerzeit- und Nachkriegsbebauung bis hin zu locker besiedelten Ortsteilen wie Borbein, Guissen und Eickel, wo landwirtschaftliche Betriebe und weitläufige Grünflächen an Wohngebiete angrenzen. Gerade diese Übergangszonen zwischen Landschaft und Siedlung sind klassische Einfallstore für Ratten, Mäuse und Insekten. Hinzu kommen gewerbliche Objekte, Gastronomie und Lebensmittelverarbeitung im Stadtbereich, die ohne konsequente Schädlingsprävention besonders gefährdet sind.
Kaiser Kammerjäger kennt diese lokalen Gegebenheiten und berücksichtigt sie bei der Vermittlung: Für einen Altbau-Keller in der Innenstadt kommen andere Methoden zum Einsatz als für einen Stall in Ostdolberg oder einen Gewerbebetrieb in Oestrich.





