Bad Homburg v.d. Höhe: Lage, Bebauung und Schädlingsdruck
Bad Homburg liegt am Südabhang des Taunus, eingebettet zwischen dichten Laubwäldern und dem Rhein-Main-Ballungsraum. Die Stadt ist Kreisstadt des Hochtaunuskreises und profitiert wirtschaftlich von Finanzdienstleistern, Pharmaunternehmen sowie einem lebhaften Kurtourismus rund um die historischen Heilquellen und die Spielbank. Diese Struktur bringt einen stetigen Zustrom von Menschen, Gütern und - ungewollt - auch von Schädlingen mit sich.
Die Bebauungsstruktur ist vielfältig: In der Innenstadt und entlang der Louisenstraße finden sich dicht belegte Gründerzeitgebäude mit teils über 100 Jahre alten Holzdecken und Hohlräumen, die Nagern und Insekten ideale Verstecke bieten. In den Ortsteilen Gonzenheim und Ober-Erlenbach dominieren Einfamilienhäuser und Reihenhäuser mit Gärten - ein klassisches Habitat für Wespen, Hornissen und Maulwürfe. Die Nähe zu Waldgebieten am Taunushang begünstigt zudem das Eindringen von Wildmäusen und Wanderratten, die in der kälteren Jahreszeit Wärme in Kellerräumen und Garagen suchen.
Der verhältnismäßig hohe Anteil an Hotel- und Gastronomiebetrieben im Kurgebiet erhöht das Risiko von Bettwanzen- und Schaben-Einschleppungen erheblich. Gäste aus aller Welt reisen an, und mit ihrem Gepäck reisen mitunter ungebetene Mitbewohner.





