Bad Urach und seine besondere Lage als Schädlingsrisiko-Faktor
Bad Urach liegt auf rund 460 Metern Höhe am Südrand des Albvorlands, wo das Ermstal auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb trifft. Die Stadt ist bekannt für ihr mildes Lokalklima im Talkessel, das durch den Uracher Wasserfall und die bewaldeten Albhänge geprägt wird. Diese geografische Situation begünstigt eine hohe Feuchtigkeit in Kellerbereichen und Hanglagen - ein Umstand, der Nagetieren wie Ratten und Mäusen ideale Bedingungen bietet.
Die Altstadt von Bad Urach besitzt einen wertvollen Bestand an historischen Fachwerkhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Solche Gebäude weisen oft Hohlräume in Balkenwerk und Mauerwerk auf, die als Nistplätze für Mäuse, Marder oder Insekten dienen. Im Kurbereich mit seinen Hotels, Pensionen und Wellness-Einrichtungen stellt ein unentdeckter Schädlingsbefall zudem ein erhebliches hygienisches und wirtschaftliches Risiko dar. Auch Lebensmittelbetriebe rund um den Marktplatz sind besonders schutzbedürftig.
Die umliegenden Ortsteile Hengen, Seeburg, Sirchingen und Wittlingen sowie die Bleiche weisen überwiegend ländliche bis kleinstädtische Bebauung auf. Hier treffen offene Feldfluren und Waldränder auf Wohnbebauung - eine Übergangssituation, die Nager und Insekten von außen in Gebäude lockt, besonders in den Herbst- und Wintermonaten.





