Bad Wörishofen und seine Besonderheiten als Einsatzgebiet
Bad Wörishofen liegt auf rund 620 Metern Höhe im Tal der Mindel, eingebettet zwischen dem Kaufbeurer Wald im Norden und den Ausläufern des Allgäuer Alpenvorlandes im Süden. Die Stadt zählt rund 14.000 Einwohner und empfängt jährlich weit mehr Kurgäste, als die Einwohnerzahl vermuten lässt. Hotels, Pensionen, Reha-Kliniken und Kureinrichtungen prägen das Stadtbild und stellen in puncto Schädlingsprävention besondere Anforderungen: Wo viele Menschen ein- und ausgehen, besteht ein erhöhtes Risiko, dass Bettwanzen oder Schaben mit Gepäck oder Lieferungen eingeschleppt werden.
Die Bebauungsstruktur wechselt von gründerzeitlichen Kurvillen im Kernbereich über typische bayerische Einfamilienhaussiedlungen in Ortsteilen wie Kirchdorf und Stockheim bis hin zu landwirtschaftlichen Anwesen in Frankenhofen und Obergammenried. Diese Mischung aus verdichtetem Kurbereich und ländlichem Umland bedeutet, dass sowohl stadtypische Schädlinge wie Schaben und Bettwanzen als auch ländliche Schädlinge wie Mäuse, Ratten und Marder gleichzeitig in der Region aktiv sind. Das Unterallgäuer Klima mit milden Sommern und feuchten Herbsten begünstigt insbesondere die Vermehrung von Nagerkolonien in Kellerräumen und Nebengebäuden.
Die Ortsteile Hartenthal, Dorschhausen, Schlingen, Schöneschach und Untergammenried liegen teils in unmittelbarer Nähe zu Feldern und Waldrändern. In solchen Übergangslagen zwischen Bebauung und Natur finden Ratten, Mäuse und auch Marder optimale Bedingungen: tagsüber Deckung im Grün, nachts Nahrungssuche in Kellern, Garagen und Wirtschaftsgebäuden.





