Balingen und der Zollernalbkreis: Geografie und Schädlingsdruck
Balingen liegt im Oberen Eyachtal am Nordwestrand der Schwäbischen Alb, eingebettet zwischen bewaldeten Albhängen und dem breiten Talboden der Eyach. Diese Lage bringt ein vergleichsweise feuchtes Mikroklima mit sich, das Nagetieren, Schaben und holzzerstörenden Insekten günstige Bedingungen bietet. Die Eyach und ihre Zuläufe schaffen zudem natürliche Wanderkorridore für Wanderratten (Rattus norvegicus), die sich von den Uferböschungen in angrenzende Keller, Garagen und Gewerbegebäude vorarbeiten.
Das Stadtgebiet umfasst sowohl dicht bebaute Quartiere rund um den historischen Stadtkern mit seiner gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer als auch locker besiedelte Hanglagen in Ortsteilen wie Heselwangen, Ostdorf und Erzingen. Gerade in älteren Bestandsgebäuden mit Natursteinkellern und nicht vollständig gedämmten Dachstühlen finden Hausmäuse, Tauben und Fledermäuse - letztere streng geschützt und daher nicht zu bekämpfen, aber fachgerecht zu sichern - ideale Quartiere. Gewerbliche Betriebe im Industriegebiet an der B27 sowie Lebensmittelverarbeitungsbetriebe im Stadtgebiet stehen unter besonderem Hygienedruck und benötigen regelmäßige, dokumentierte Schädlingskontrollen.
Die umliegenden Gemeinden des Zollernalbkreises, darunter Albstadt, Hechingen und Meßstetten, teilen ähnliche Problemprofile. Unser Fachbetrieb-Netzwerk ist daher für das gesamte Kreisgebiet leistungsfähig aufgestellt.





