Bensheim und seine Besonderheiten als Schädlingsstandort
Die Stadt Bensheim genießt eines der wärmsten Stadtklimata Hessens. Die Bergstraße gilt als „Gartenstraße Deutschlands“: Mandeln, Pfirsiche und Feigen gedeihen hier noch im Freiland, und die Jahresmitteltemperatur liegt deutlich über dem hessischen Durchschnitt. Was für Weinliebhaber und Touristen ein Segen ist, bedeutet für die Schädlingsbekämpfung: Insekten wie Bettwanzen, Schaben und Wespen finden ein günstiges Klima für schnelle Populationsentwicklung. Wärmeliebende Arten, die in rauerem Klima selten vorkommen, sind in Bensheim ganzjährig ein Thema.
Hinzu kommt die Bebauungsstruktur: In der Altstadt rund um den Marktplatz und entlang der historischen Gassen finden sich Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit teilweise unversiegelten Kellern, Bruchsteinmauerwerk und alten Holzbalkendecken. Diese Bausubstanz bietet Nagern wie Ratten und Mäusen, aber auch holzzerstörenden Insekten wie dem Hausbock, ideale Einzugs- und Nistbedingungen. Im Ortsteil Auerbach mit seiner Burgruine und den umliegenden Weinlagen konzentriert sich der Schädlingsdruck zusätzlich durch die Nähe zu Weinbergen und Obstgärten, in denen Nager hervorragend überwintern können.
Die Industriegebiete entlang der B3 und im Bereich Schwanheim sowie die gastronomischen Betriebe in der Fußgängerzone erhöhen das Risiko für Vorratsschädlinge und Schaben erheblich. Lebensmittelverarbeitende Betriebe, Restaurants und Hotellerie in einer touristisch frequentierten Stadt wie Bensheim haben besondere gesetzliche Pflichten zur Schädlingsprävention, die wir mit unseren Fachbetrieben bedarfsgerecht umsetzen.





