Betzdorf im Siegtal: Geografie und Schädlingsdruck
Betzdorf liegt auf etwa 200 Metern Höhe im engen Siegtal, eingebettet zwischen bewaldeten Höhenzügen des Westerwalds. Die Stadt ist durch ihre Tallage und die Nähe zum Fluss besonders anfällig für Feuchtigkeitsprobleme in Kellergeschossen und an Grundmauern. Genau diese Feuchtigkeit zieht Kellerasseln, Schimmel-assozierte Insekten und vor allem Ratten und Mäuse an, die entlang von Gewässerläufen und Kanalnetzen ihre Wege in Gebäude finden.
Das Stadtbild Betzdorfs ist geprägt von dichter, teils gründerzeitlicher Wohnbebauung in Stadtmittellagen sowie locker bebauten Hanglagen in Richtung Bruche und Dauersberg. Ältere Bausubstanz bietet Nagern und Insekten zahlreiche Eintrittspunkte: undichte Kellerfenster, marode Lüftungsöffnungen oder Risse im Mauerwerk. In Lasdorf und anderen randständigen Ortsteilen kommt der direkte Kontakt zu landwirtschaftlichen Flächen hinzu, was den Mäusedruck in Herbst und Winter deutlich erhöht. Der Landkreis Altenkirchen verzeichnet zudem einen regional erhöhten Bestand an Eichenprozessionsspinnern in Waldrandlagen, was für Gärten und Außenbereiche relevant ist.
Die geografische Lage an der Landesgrenze zu NRW sowie die Verkehrsanbindung über die B62 und die Siegtalstrecke der Deutschen Bahn machen Betzdorf auch logistisch zu einem gut erreichbaren Einsatzgebiet für unsere Partnerbetriebe aus dem gesamten Westerwald und dem angrenzenden Bergischen Land.





