Warum Brandenburg an der Havel besondere Herausforderungen stellt
Brandenburg an der Havel liegt auf 52 Grad nördlicher Breite mitten in der norddeutschen Tiefebene, durchzogen von Havel, Beetzsee und zahlreichen Kanälen. Diese Wassernähe ist charakteristisch für die Stadt und prägt auch den Lebensraum von Schädlingen erheblich. Uferböschungen, Schilfgürtel und feuchte Böden in Ortsteilen wie Kirchmöser, Plaue und Neu Plaue bieten Ratten und Mäusen ideale Bedingungen für Bau und Vermehrung. Gleichzeitig sorgt die hohe Bodenfeuchtigkeit in Kellern älterer Gebäude der Altstadt und der Neustadt für ein Klima, in dem Schaben und Silberfischchen gedeihen.
Hinzu kommt die Bebauungsstruktur: Neben den dichten Gründerzeitvierteln rund um den Neustädtischen Markt gibt es in Hohenstücken und Brandenburg West größere Wohnblock-Anlagen aus der DDR-Zeit, in denen sich Bettwanzen und Schaben über Leitungsschächte, Kabelkanäle und gemeinsame Müllbereiche sehr schnell von Wohnung zu Wohnung ausbreiten können. In den ländlicheren Ortsteilen wie Gollwitz, Görisgraben und Mahlenzien stehen dagegen Einfamilienhäuser und landwirtschaftliche Gebäude im Vordergrund, wo Mäuse und Hornissen häufig anzutreffen sind.
Das Brandenburger Binnenklima mit trockenen Sommern und zunehmend milden Wintern begünstigt zudem das frühere Erwachen von Wespenvölkern im Frühjahr und verlängert die aktive Saison von Zecken und anderen Parasiten bis weit in den Herbst hinein. All das macht eine professionelle Schädlingsbekämpfung in dieser Stadt zu einer Aufgabe, die lokale Kenntnisse und moderne Methoden gleichermaßen erfordert.





