Burgdorf und seine Ortsteile: Lage, Bebauung und Schädlingsdruck
Die geografische Lage Burgdorfs im Tief des Fuhse-Tals bringt ein vergleichsweise feuchtes Mikroklima mit sich. Die Fuhse-Niederung und ihre Zuflüsse bieten Ratten und Wanderratten natürliche Wanderkorridore entlang der Ufer, die sich von dort aus schnell in angrenzende Wohngebiete, Gewerbeflächen und die landwirtschaftlich genutzten Bereiche rund um Berel, Hohenassel und Weferlingsen ausbreiten können. Feuchte Keller und schlecht gedämmte Kanalleitungen sind dabei klassische Eintrittspunkte.
In der Burgdorfer Altstadt finden sich zahlreiche Fachwerkhäuser und Gründerzeitgebäude, deren Hohlräume in Wänden, Decken und Dachstühlen ideale Nistplätze für Schaben, Holzwürmer, Bettwanzen und Wespen bieten. Neuere Wohngebiete in Ehlershausen und Schillerslage sind durch dichter bepflanzte Gärten und Komposthaufen stärker von Mäusen und Wühlmäusen betroffen. Die industriellen und logistischen Gewerbezonen im Süden der Stadt erhöhen das Risiko eines Schaben- und Lagerschädlingsbefalls in Lagerhallen und Produktionsstätten erheblich.
Die Nähe zu Hannover und die gute Anbindung über die B188 und die S-Bahn-Linie S3 bedeuten auch, dass Schädlinge wie Bettwanzen durch Reisetätigkeiten der Einwohner schnell in Haushalte eingetragen werden - eine Entwicklung, die bundesweit zunimmt und Burgdorf nicht ausnimmt.





