Cuxhaven und seine Besonderheiten als Einsatzgebiet
Die geografische Lage Cuxhavens an der Elbmündung und der offenen Nordseeküste prägt das Stadtbild in vielerlei Hinsicht. Hohe Luftfeuchtigkeit, salzhaltige Meeresluft und die typischen Nordsee-Wetterextreme mit starkem Wind und regelmäßigen Niederschlägen begünstigen bestimmte Schadorganismen. Feuchtigkeit dringt in ältere Bausubstanz ein, schafft ideale Bedingungen für Schaben und begünstigt Schimmel, der wiederum Vorraatsschädlinge anlockt. Altbauten in Ritzebüttel oder den historischen Bereichen rund um das Schloss Ritzebüttel verfügen häufig über schwer abzudichtende Keller- und Dachbereiche - klassische Eintrittspfade für Mäuse und Ratten.
Der Tourismus spielt eine zentrale Rolle: Die Seebäder Duhnen und Döse sowie das Nordseeheilbad Sahlenburg ziehen jährlich Hunderttausende Besucher an. Ferienwohnungen, Hotels und Gaststätten wechseln häufig Gäste, was das Risiko der Einschleppung von Bettwanzen (Cimex lectularius) erhöht. Gleichzeitig stellt der Fischereihafen und das Umfeld des Cuxhavener Hafens ein erhöhtes Risiko für Nagetierpopulationen dar: Ratten und Wanderratten finden in Hafennähe reichlich Nahrungsquellen und Deckung.
Im ländlichen Umland - etwa in Altenwalde, Lüdingworth, Oxstedt oder Wehldorf - treten Schädlinge auf, die in Verbindung mit landwirtschaftlicher Nutzung stehen: Speichermotten, Kornkäfer, Feldmäuse und gelegentlich auch Schermäuse. Unsere Partner kennen diese regionaltypischen Unterschiede und wählen ihre Bekämpfungsstrategien entsprechend aus.





