Dillingen an der Donau: Lage, Bebauung und regionaler Schädlingsdruck
Die Stadt Dillingen an der Donau liegt auf rund 440 Metern Höhe im Donautal zwischen Augsburg und Ulm, direkt an einer der wichtigsten Wasserachsen Süddeutschlands. Die Donau und ihre naturnahen Uferzonen schaffen ein Milieu, das Nagetieren wie Ratten und Mäusen optimale Lebensbedingungen bietet - feuchte Uferböschungen, dichte Vegetation und kurze Wege in die angrenzenden Wohn- und Gewerbegebiete sind typische Risikofaktoren.
Die Bebauungsstruktur in Dillingen ist heterogen: Im historischen Stadtkern finden sich kompakte Altbauten mit Kellergewölben und alten Hohlräumen, die schwer einsehbar sind und Schädlingen Unterschlupf bieten. In den neueren Wohngebieten und den Ortsteilen Schretzheim, Steinheim und Kicklingen dominieren Einfamilienhäuser mit Gärten - Komposthaufen, Vogelfutterstellen und dichte Hecken begünstigen dort vor allem Mäuse und Wespen. Die Industriezone im Osten der Stadt mit ihren Lagerhallen und lebensmittelverarbeitenden Betrieben ist ein klassisches Umfeld für Schaben- und Nagerbefall, der strengen Anforderungen nach der Biozid-Durchführungsverordnung unterliegt.
Das kontinentale Klima im Donautal mit heißen Sommern und kalten Wintern beeinflusst die Schädlingssaison ebenfalls: Wespen- und Hornissenvölker erreichen ihren Höhepunkt im Hochsommer, während Ratten und Mäuse im Herbst und Winter verstärkt Gebäude aufsuchen, um Wärme und Nahrung zu finden.





