Donauwörth und seine Ortsteile: Warum Lage und Bebauung den Schädlingsdruck beeinflussen
Donauwörth ist mehr als eine Durchgangsstadt an der B2 und der A9-Zufahrt Richtung Augsburg. Die historische Altstadt mit ihren teils mittelalterlichen Gebäuden, die gründerzeitliche Bebauung entlang der Reichsstraße und die dicht bebauten Wohngebiete aus der Nachkriegszeit bieten Schädlingen ein breites Spektrum an Versteckmöglichkeiten. Alte Kellergewölbe, lückenhafte Mauerfugen und nicht vollständig gedämmte Dachräume sind klassische Eintrittspforten für Ratten, Mäuse und Insekten.
Hinzu kommt die Lage am Wasser: Die Donau und die Wörnitz mit ihren Auenbereichen begünstigen erhöhten Nagetierdruck, insbesondere in Ufernähe und in den tiefer liegenden Stadtteilen rund um Neudeck und Neffsend. Auch die ausgedehnten Gewerbe- und Industrieflächen im Nordosten der Stadt - unter anderem mit Betrieben aus der Luftfahrtindustrie und Logistik - schaffen durch permanente Lieferströme und Warenlager günstige Bedingungen für Vorratsschädlinge und Schaben.
Die Ortsteile Auchsesheim, Berg, Schwarzenberg oder Reichertsweiler sind ländlich geprägt, mit Landwirtschaft, Scheunen und Stallgebäuden in der Nachbarschaft. Dort treten neben Ratten und Mäusen auch Taubenprobleme, Marder und saisonale Wespen- oder Hornissennester vermehrt auf. Wörnitzstein und Zirgesheim als flussnahe Ortschaften verzeichnen regelmäßig Rattenaktivitäten entlang der Uferbereiche.





