Duderstadt und seine Besonderheiten als Einsatzgebiet
Duderstadt ist mit rund 22.900 Einwohnern die größte Stadt im südlichen Teil des Landkreises Göttingen und fungiert als Mittelzentrum für die gesamte Eichsfeld-Region. Die Stadt grenzt unmittelbar an den Naturpark Hainich-Werratal und liegt eingebettet zwischen bewaldeten Höhenzügen und landwirtschaftlich intensiv genutzten Talauen. Diese Kombination aus urbanem Kern und ländlichem Umland schafft ein breites Spektrum an Lebensräumen für Schadnager, Insekten und Vögel, die als Schädlinge eingestuft werden.
Der historische Stadtkern Duderstadts, geprägt durch dicht stehende Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert, ist ein klassisches Risikogebiet für Holzschädlinge wie den Hausbockkäfer sowie für Schaben und Kellerasseln, die in alten Gewölbekellern und schlecht gedämmten Fundamentbereichen optimale Bedingungen vorfinden. Gleichzeitig sorgen die landwirtschaftlichen Betriebe in den Ortsteilen Fuhrbach, Westerode und Langenhagen dafür, dass Ratten und Mäuse aus dem Außenbereich regelmäßig in Wirtschaftsgebäude, Scheunen und Wohnhäuser eindringen.
Die Nähe zur früheren innerdeutschen Grenze hat dazu geführt, dass im Bereich der Ortsteile Brochthausen und Immingerode noch immer viele Gebäude aus den 1950er bis 1970er Jahren stehen, deren Leitungsführungen und Kellerschächte typische Einbruchsrouten für Wanderratten (Rattus norvegicus) und Hausmäuse bieten. Unsere Fachbetriebe kennen diese regionalen Bautypen und wissen, wo sie gezielt nach Einschlupföffnungen suchen müssen.





