Durmersheim und seine typische Bebauungsstruktur als Faktor für Schädlingsdruck
Die geografische Lage Durmersheims im Rheintal bringt ein vergleichsweise mildes, feuchtes Klima mit sich. Die Nähe zum Rhein und zu den zahlreichen Baggerseen und Altrheinarmen im Westen begünstigt eine hohe Luftfeuchtigkeit, die Schädlinge wie Ratten, Hausmäuse und Schaben besonders anzieht. Kellerbereiche älterer Wohngebäude in der Ortsmitte sowie Gebäude nahe der Landwirtschaftsflächen rund um Würmersheim stehen daher unter erhöhtem Befallsdruck.
Durmersheim ist durch seine historisch gewachsene Dorfstruktur geprägt: Viele Gebäude haben Natursteinkeller, undichte Abwasserleitungen oder schlecht gedämmte Kriechböden - alles Eintrittspfennige für Nager. Die angrenzenden Felder und Obstgärten, insbesondere im Bereich Bickesheim Kloster, liefern im Herbst reichlich Nahrungsangebot und treiben Mäuse und Ratten in Richtung beheizter Gebäude. Gewerbegebiete an der B36, die Durmersheim mit Rastatt und Karlsruhe verbindet, sind ebenfalls neuralgische Punkte für Vorratsschädlinge und Nagetiere.
Hinzu kommt die touristische Bedeutung der Region: Radwege entlang des Rheins und der Altrheinarme locken Besucher an, und gastronomische Betriebe sowie Pensionen in der Gemeinde sind besonders anfällig für Bettwanzen, Küchenschaben und Vorratsschädlinge. Eine professionelle, regelmäßige Schädlingsüberwachung ist für diese Betriebe keine Option, sondern Pflicht.





