Erkelenz und seine Besonderheiten als Einsatzgebiet
Die Stadt Erkelenz mit rund 44.650 Einwohnern ist geprägt durch einen strukturellen Wandel, der seinesgleichen sucht: Der Braunkohle-Tagebau Garzweiler hat ganze Ortschaften verschwinden lassen, während Neu-Immerath und andere Umsiedlungsgebiete moderne Siedlungen entstehen ließen. Dieser Wandel bedeutet für den Schädlingsschutz eine besondere Herausforderung, weil Abriss, Erdumlagerung und Neubau Nagetiere und Insekten aufschrecken und in bewohnte Bereiche verdrängen. Wer an Kuckum, Keyenberg oder Borschemich grenzt, kennt die zunehmende Mauswanderung aus den aufgewühlten Feldflächen in Richtung Siedlung.
Gleichzeitig verfügt Erkelenz über eine kompakte Altstadt mit mittelalterlichem Grundriss, in deren Gebäudesubstanz oft undichte Keller, alte Abwasserleitungen und mangelhaft gedämmte Dachgeschosse auf Schädlinge einladen. Die Kombination aus altem Bestand und agrarischer Umgebung - Äcker, Viehwirtschaft, Getreidelager rund um Genehen, Geneiken und Golkrath - sorgt für einen ganzjährig relevanten Schädlingsdruck. Hinzu kommt die direkte Lage an der A46, die als Transitachse auch den Warentransport und damit den unbewussten Eintrag von Schaben, Holzwürmern oder Lagerschädlingen begünstigt.
Für Gewerbetreibende in Erkelenz, ob Lebensmittelhandel, Gastronomie oder Logistik, ist ein regelmäßiges Monitoring nach §5 der Biozid-Durchführungsverordnung nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern in vielen Fällen gesetzlich erforderlich. Unsere vermittelten Fachbetriebe unterstützen Sie dabei mit dokumentierten Kontrollplänen und zugelassenen Biozid-Präparaten.





