Erkner und seine Besonderheiten als Einsatzgebiet
Erkner ist mit rund 11.700 Einwohnern eine der westlichsten Städte des Landkreises Oder-Spree und gleichzeitig ein wichtiger S-Bahn-Knotenpunkt an der Linie S3. Die unmittelbare Nähe zu Berlin zieht seit Jahren Neubürger an, was zur Folge hat, dass hier Gründerzeit-Villen aus dem späten 19. Jahrhundert direkt neben modernen Reihenhauszeilen und verdichteten Wohngebieten aus der DDR-Zeit stehen. Besonders in Ortsteilen wie Neu Buchhorst und Springeberg finden sich weitläufige Grundstücke mit altem Baumbestand, Komposthaufen und Gartengebäuden, die ideale Rückzugsorte für Nager und andere Schädlinge bieten.
Das feuchte, waldbetonte Umland mit dem Dämeritzsee, dem Möllensee und den ausgedehnten Kiefernforsten sorgt dafür, dass Erkner einem erhöhten Schädlingsdruck ausgesetzt ist. Feuchtigkeit im Boden begünstigt Schadnager wie Ratten und Mäuse, die über Entwässerungskanäle und alte Abwasserrohre in Keller und Erdgeschosse vordringen. Gleichzeitig liefern die Baumriesen und Hohlräume alter Einfamilienhäuser optimale Nistplätze für Wespen, Hornissen und Holzschädlinge. Auch der Pendlerverkehr über den Bahnhof Erkner trägt dazu bei, dass Bettwanzen und Vorratsschädlinge immer wieder neu eingeschleppt werden.
Unsere kooperierenden Fachbetriebe sind mit den örtlichen Gegebenheiten in Erkner und den angrenzenden Gemeinden wie Woltersdorf, Grünheide (Mark) und Rüdersdorf bei Berlin vertraut und kennen die typischen Problemzonen in der regionalen Bausubstanz.





