Erkrath im Kreis Mettmann: Lage, Bebauung und Schädlingsdruck
Mit knapp 48.000 Einwohnern gehört Erkrath zu den mittelgroßen Städten im Kreis Mettmann. Die Stadt grenzt direkt an Düsseldorf (im Westen), Haan und Hilden (im Süden) sowie Wuppertal (im Osten) - eine Lage, die Erkrath zu einem dicht vernetzten Wohn- und Gewerbestandort macht. Der Ortsteil Hochdahl zählt dabei zu den bevölkerungsreichsten Stadtteilen mit einem hohen Anteil an Mehrfamilienhäusern aus den 1960er und 1970er Jahren, in denen Schädlinge wie Bettwanzen, Schaben und Mäuse besonders häufig auftreten.
Das Neandertal selbst, das der Stadt seinen kulturellen Bezug verleiht und als Naturschutzgebiet international bekannt ist, bringt eine ausgeprägte Wald- und Gewässernähe mit sich. Die Düssel durchzieht das Stadtgebiet und schafft entlang ihrer Ufer günstige Lebensbedingungen für Ratten und Wanderratten (Rattus norvegicus). In den gründerzeitlichen Bestandsgebieten rund um Millrath und Morp finden sich zudem ältere Kanalinfrastrukturen, die regelmäßig als Einstiegspfad für Nager dienen. Gewerbebetriebe im Bereich der B7-Achse, darunter Lager- und Logistikunternehmen, sind ihrerseits anfällig für Vorratsschädlinge wie den Kornkäfer oder die Dörrobstmotte.
Die Kombination aus dichter Wohnbebauung, Grüngürteln entlang der Düssel und dem Neandertal sowie dem wachsenden Gewerbeanteil macht Erkrath zu einem Stadtgebiet mit dauerhaft relevantem Schädlingsdruck - professionelle Prävention und zügiges Handeln im Befall sind hier keine Ausnahme, sondern Notwendigkeit.





