Ettenheim und seine Ortsteile: Lage, Bebauung und Schädlingsdruck
Ettenheim liegt auf einer Höhe von rund 200 Metern über dem Meeresspiegel, unmittelbar am Übergang vom Schwarzwaldvorland zur breiten Rheinebene. Das milde, durch den Kaiserstuhl und den Schwarzwald geschützte Klima im Ortenaukreis sorgt für vergleichsweise warme Sommer und mäßige Winter - Bedingungen, die Schädlingen wie Schaben, Bettwanzen und Nagern ganzjährig günstige Überlebensbedingungen bieten. Die Nähe zu Lahr, Rust mit dem Europapark sowie den Weinbaugemeinden am Fuß des Schwarzwaldes bedeutet außerdem einen überdurchschnittlichen Tourismus- und Lieferverkehr, durch den Schädlinge wie Bettwanzen oder Vorratsschädlinge leicht in Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe eingeschleppt werden.
Die Ortsteile Altdorf, Ettenheimweiler, Dörlinbachergrund und Schweighausenergrund sind überwiegend von älteren Einfamilienhäusern und landwirtschaftlichen Gebäuden geprägt. Solche Strukturen bieten Ratten, Mäusen und Mardern ideale Eintrittspunkte: undichte Keller, alte Leitungsschächte und Dachböden mit unzureichender Dämmung. In Ettenheimmünster mit seiner historischen Klosteranlage und den denkmalgeschützten Gebäuden stellen Holzschädlinge wie der Hausbockkäfer eine besondere Gefahr dar. In neueren Gewerbe- und Industrieansiedlungen entlang der B3 wiederum ist der Druck durch Küchenschaben und Lebensmittelmotten in Lagerhäusern und Gastküchen erfahrungsgemäß höher.
Sankt Landolin und Wallburg auf den Höhenlagen des Schwarzwaldvorlands verzeichnen durch angrenzende Wälder und Felder einen erhöhten Eintrag von Nagern, insbesondere im Herbst, wenn Feldmäuse und Ratten Wärme und Nahrungsquellen in Gebäuden suchen. Wer in diesen Ortschaften ein älteres Haus bewohnt, sollte auf die typischen Warnsignale achten.





