Forchheim und seine Besonderheiten als Einsatzgebiet
Forchheim ist nicht nur Kreisstadt, sondern auch ein regionaler Verkehrsknotenpunkt zwischen Nürnberg und Bamberg an der Bundesstraße 470 sowie an der Bahnstrecke Nürnberg-Bamberg. Diese Lage begünstigt eine hohe Durchfluktuation von Waren, Fahrzeugen und Menschen - und damit auch die unbeabsichtigte Einschleppung von Schädlingen wie Bettwanzen oder Vorratsschädlingen über Hotels, Logistikbetriebe und den Einzelhandel.
Die Altstadt rund um die Kaiserpfalz und die Festungsanlage besteht zu einem erheblichen Teil aus historischer Bausubstanz mit alten Fachwerkhäusern, Natursteinkellern und kaum zugänglichen Hohlräumen. Genau diese Strukturen sind bevorzugte Nistplätze für Ratten, Hausmäuse und überwinternde Wespenköniginnen. In den Ortsteilen Burk und Sigritzau, die an landwirtschaftliche Nutzflächen grenzen, erhöht sich der Schädlingsdruck durch Feldmäuse und Wanderratten zusätzlich, insbesondere nach der Ernte im Herbst, wenn die Tiere auf der Suche nach Nahrung in Gebäude eindringen.
Auch die Nähe zur Fränkischen Schweiz und zu naturnahen Grünflächen entlang der Regnitz trägt dazu bei, dass Schädlinge wie Hornissen, Wespen und in wärmeren Sommern auch Tigermücken in Forchheim verstärkt auftreten. Unser Netzwerk kennt die lokalen Gegebenheiten und ist auf diese regionaltypischen Herausforderungen vorbereitet.





