Gotha im Thüringer Landkreis: Geografie und Schädlingsrisiken
Gotha mit rund 46.600 Einwohnern liegt am westlichen Rand des Thüringer Waldes, durchzogen von Flussläufen wie der Leiße und geprägt durch dichte Bebauung in der historischen Innenstadt sowie ausgedehnte Wohnquartiere. Die Nähe zu Wald und Gewässer, verbunden mit ganzjährig feuchtem Klima und milden Wintern, schafft ideale Bedingungen für Schädlinge aller Art. Besonders in älteren Gebäuden mit feuchten Kellern und mangelhafter Isolierung finden Ratten, Silberfische und Kakerlaken Unterschlupf. In den wärmeren Monaten werden Wespen, Mücken und Motten zur Plage.
Unabhängig vom Ortsteil - ob Sundhausen im Norden, das urbane Zentrum, oder die ländlicheren Ortsteile wie Boilstädt und Uelleben im Süden - zeigt sich, dass Schädlingsbefall auch in kleineren Städten ein häufiges Problem darstellt. Rund 15 bis 20 Prozent aller Haushalte in Thüringen melden jährlich Kontakt mit Ungeziefer; in Gotha dürfte diese Quote ähnlich liegen.





