Lage und regionale Besonderheiten
Höchst i. Odw. prägt die typische Odenwälder Landschaft: Wald-, Wiesen- und Ackerland, durchsetzt mit kleineren Ortschaften und gewachsener Bebauung. Die neun Ortsteile - Annelsbach, Dusenbach, Forstel, Hassenroth, Hetschbach, Hummetroth, Mümling Grumbach und Pfirschbach - verteilen sich über das Gemeindegebiet und zeigen oft noch traditionelle Bausubstanz aus mehreren Generationen. Solche älteren Gebäude mit Spalten, Rissen und nicht vollständig isolierten Fugen bieten Schädlingen ideale Einschlupfmöglichkeiten. Hinzu kommt die Nähe zu Wald und Freiflächen: Ratten, Mäuse und Wespen finden von außen leicht Zugang zu Lagerräumen, Kellern und Dachböden.
Das kontinental-gemäßigte Klima des Odenwalds begünstigt vor allem in den wärmeren Monaten (Mai bis Oktober) die Vermehrung von Bettwanzen, Schaben und Flöhen. Auch Wespen- und Hornissennester entstehen in dieser Zeit besonders häufig an Hausfassaden, unter Dachüberständen und in Gartenbereichen.





