Rastede im Ammerland - Landwirtschaft, Moore und Wohngebiete
Die Gemeinde Rastede erstreckt sich über etwa 65 Quadratkilometer und ist landwirtschaftlich geprägt. Die Moorlandschaften (Barghorner Moor, Hahnermoor, Lehmdermoor, Ipwegermoor) speichern Feuchtigkeit und schaffen natürlicherweise günstige Bedingungen für Insekten und Nager. Die dezentralen Wohnlagen - von Brink über Buttel bis zu Leuchtenburg - kombinieren Einfamilienhaus-Strukturen mit alten Stallgebäuden und modernen Neubaugebieten. Gerade in älteren, historischen Bereichen wie Rastederberg und Bokelerburg entstehen Schädlingsprobleme oft unbemerkt, weil Spalten, Risse und Hohlräume in Natursteinfassaden ideale Verstecke bieten.
Das kontinental-ozeanische Klima der nordwestdeutschen Tiefebene mit milden Wintern begünstigt das ganzjährige Überleben von Ungeziefer in Häusern. Besonders in den Übergangszeiten (Frühling, Herbst) steigt die Aktivität von Fliegen, Wespen und Mücken. Die Nähe zur Stadt Oldenburg und zum Hafen Brake führt zudem zu erhöhtem Warentransport - ein bekanntes Einschleppungs-Risiko für Bettwanzen und Schaben.





