Warum Rotenburg anfällig für Schädlingsbefall ist
Rotenburg (Wümme) hat eine gemischte Bebauungsstruktur. Im Zentrum rund um die Wümme gibt es ältere Wohn- und Geschäftsgebäude mit denkmalgeschützten Fassaden, in denen sich Schädlinge leicht einnisten. Die umliegenden Ortsteile wie Waffensen, Mulmshorn, Unterstedt und Langenhörn bestehen aus Ein- und Zweifamilienhäusern, oft mit älteren Kellern und Dachstühlen. Hinzu kommt: Die Region ist landwirtschaftlich geprägt. Bauernhöfe und Lagerstätten locken Ratten und Mäuse an, die sich dann in benachbarte Wohngebiete ausbreiten. Auch der Tourismus (Naherholung an der Wümme, Ferienhäuser) bringt gelegentlich Bettwanzen mit sich.
Der feuchte, norddeutsche Klimaraum mit milden Wintern begünstigt zudem das Überleben von Ungeziefer das ganze Jahr über. Wespen bauen häufiger mehrere Nester, Fliegen und Mücken profitieren von Gewässernähe. Ein sachkundiger Kammerjäger kennt diese regionalen Besonderheiten und richtet seine Bekämpfungsstrategie danach aus.





