Baesweiler und seine Stadtstruktur als Schädlingsrisiko
Baesweiler mit seinen rund 27.800 Einwohnern ist keine klassische Großstadt, aber auch kein reines Dorf. Die Städteregion Aachen verbindet hier industriell geprägte Flächen mit dicht besiedelten Wohngebieten. Entlang der ehemaligen Kohlebahn-Trassen und nahe der großen Logistikflächen an der A44 gibt es ausgedehnte Brachflächen, die Ratten und Mäusen ideale Lebensräume bieten. Gleichzeitig grenzt Baesweiler an Aldenhoven, Herzogenrath und Alsdorf, sodass Schädlinge problemlos zwischen den Gemeinden wandern.
Die Bebauungsstruktur in der Kernstadt und den Ortsteilen Setterich und Beggendorf umfasst viele Gebäude aus den 1960er bis 1980er Jahren, in denen Fugen, Hohlräume und schlecht gedämmte Keller Eintrittspforten für Nager und Insekten darstellen. Neuere Einfamilienhaussiedlungen in Puffendorf und Loverich sind hingegen häufiger von Wespen und Hornissen betroffen, weil Rollladenkästen und Dachüberstände beliebte Nestbauplätze sind.
Die landwirtschaftlich genutzten Flächen rund um Floverich und Oidtweiler tragen zusätzlich dazu bei, dass Feldmäuse bei Erntebeginn in angrenzende Wohngebäude einwandern. Ein erhöhtes Schädlingspotenzial besteht also ganzjährig, nicht nur in den Sommermonaten.





