Blaustein im Alb-Donau-Kreis: Lage, Bebauung und Schädlingsdruck
Blaustein erstreckt sich entlang des Blautals westlich von Ulm und gehört damit zu einem der am stärksten wachsenden Verflechtungsräume Baden-Württembergs. Die Nähe zur Großstadt Ulm und die gute Verkehrsanbindung über die B10 sorgen seit Jahrzehnten für rege Bautätigkeit: Neben denkmalgeschützten Fachwerkgebäuden in Herrlingen oder Arnegg entstanden ausgedehnte Einfamilienhausgebiete mit Holzveranden, Gartenhäusern und begrünten Dachflächen. Genau diese Mischung aus alter Bausubstanz und modernem Neubau ist aus Sicht der Schädlingsbekämpfung anspruchsvoll.
Der Blaubach und seine Nebenläufe bilden zusammen mit den feuchten Talauen ideale Lebensräume für Wanderratten (Rattus norvegicus). Gleichzeitig begünstigt das gemäßigt-kontinentale Klima des Albvorlandes - mit warmen Sommern und milden Herbstphasen - die Vermehrung von Wespen, Hornissen und Schaben. Landwirtschaftlich genutzte Flächen in den Ortsteilen Bermaringen, Dietingen und Markbronn liefern Nahrungsgrundlagen für Mäuse und Ratten, die bei sinkendem Nahrungsangebot im Herbst in Wohngebäude eindringen.
In Industriegebieten entlang der B10 und in den Gewerbeansiedlungen nahe Herrlingen treten zudem Schaben (Blatta orientalis, Blattella germanica) und Vorratsschädlinge auf, die über Lieferketten und Verpackungsmaterialien eingeschleppt werden. Unsere Partner-Fachbetriebe kennen die lokalen Hotspots und können die Befallssituation vor Ort schnell einschätzen.





