Dorfen und seine Eigenheiten als Einsatzgebiet
Die Stadt Dorfen liegt auf etwa 450 Metern Höhe im Tertiärhügelland südöstlich von München, knapp 15 Kilometer vom Erdinger Zentrum entfernt. Die Isen, ein Nebenfluss der Sempt, prägt die Niederungen rund um die Stadt und schafft feuchte Uferzonen, die Wanderratten als Wanderkorridore nutzen. Vor allem in den Gebieten nahe Eibach, Embach und Grünbach sind Rattenaktivitäten entlang von Entwässerungsgräben und Bächen keine Seltenheit.
Der historische Stadtkern Dorfens besteht zu einem großen Teil aus älteren Bestandsgebäuden mit massiven Naturstein- und Ziegelmauern. Fugen, Kellerabgänge und schlecht gedämmte Leitungsdurchführungen bieten ideale Eintrittspfade für Mäuse und Schaben. In den Neubaugebieten rund um Hampersdorf und Bergham hingegen dominieren gut gedämmte Gebäudehüllen, die zwar Nager erschweren, aber die Wärme und Trockenheit erzeugen, die Bettwanzen und Vorratsschädlinge wie den Kornkäfer bevorzugen.
Die ausgeprägte Landwirtschaft im Landkreis Erding, insbesondere Getreide- und Maisanbau in der direkten Umgebung Dorfens, treibt nach der Ernte regelmäßig Feldmäuse in Richtung Siedlungsbereich. Dieses saisonale Muster ist für Dorfener Haushalte und Gewerbebetriebe besonders relevant, weil es die Befallsgefahr im Herbst erheblich erhöht.





