Dorsten im Kreis Recklinghausen: Geografie und Schädlingsrisiken
Dorsten erstreckt sich auf einer Fläche von rund 181 Quadratkilometern und umfasst sowohl dicht besiedelte Wohngebiete als auch ausgedehnte Acker- und Waldflächen. Die Lippe, die das Stadtgebiet im Süden begrenzt, schafft feuchte Niederungsbereiche, die Wanderratten (Rattus norvegicus) als Lebensraum und Wanderkorridore nutzen. Besonders die Kanalisation entlang der Lippeaue und in den älteren Stadtteilen wie Hervest und Altendorf bietet diesen Nagetieren optimale Ausbreitungswege in Gebäude.
Der Naturpark Hohe Mark im Norden bringt eine andere Herausforderung mit sich: Waldmäuse und Feldmäuse dringen in den Übergangslagen zu Lembeck, Rhade und Deuten regelmäßig in Keller, Scheunen und Wohnhäuser ein - insbesondere in Herbst und Winter, wenn die Nahrungsquellen im Freien knapper werden. Gleichzeitig sorgen die zahlreichen Kleingärten und Grünanlagen innerhalb des Stadtgebiets für ein erhöhtes Aufkommen von Wespen, Hornissen und Ameisen in der warmen Jahreszeit.
Die industrielle Vergangenheit Dorstens als Teil des Ruhrgebiets hat zudem ein Erbe an älteren Gewerbe- und Lagergebäuden hinterlassen, in denen Schaben und Vorratspests-Schädlinge wie der Mehlkäfer oder die Brotkäfer-Arten günstige Bedingungen vorfinden. Lebensmittelverarbeitende Betriebe im Gewerbegebiet Dorsten-Ost oder entlang der Bundesstraße 224 benötigen daher ein regelmäßiges, professionelles Schädlingsmonitoring.





