Geografie und regionale Befallsrisiken
Selb liegt an der bayerisch-böhmischen Grenze im Fichtelgebirge. Die Stadt und ihre 24 Ortsteile (von Buchwald über Erkersreuth bis Wildenau) zeichnen sich durch eine Mischung aus dichter urbaner Bebauung im Stadtkern, historischen Altbauten mit Risse und Fugen, sowie ländlicher Streubebauung in höheren Lagen aus. Das kontinentale Klima mit kalten, langen Wintern und moderaten Sommern schafft ganzjährig Bedingungen für Schädlingsbefall - besonders in geheizten Gebäuden.
Die Porzellan-Industrie hat Selb geprägt; alte Fabrikgebäude mit Lagerbeständen und Laderampen bieten ideale Nistplätze für Ratten und Mäuse. Gleichzeitig sind viele Privatwohnungen in Gründerzeit-Häusern oder unsanierten Bestandsgebäuden zu Hause für Bettwanzen, Kakerlaken und Silberfische. Ländliche Ortsteile wie Lauterbach oder Unterweißenbach beherbergen oft Nebengebäude, Ställe oder Lagerscheunen - ein Magnet für Ungeziefer.





