Kleve und seine Ortsteile: Lage und Schädlings-Risiken
Die Stadt Kleve mit ihren knapp 50.000 Einwohnern erstreckt sich über 97 Quadratkilometer und umfasst 20 Ortsteile unterschiedlichster Struktur. Im Nordwesten liegt der Reichswald, ein großes Waldgebiet, das Kleve gegen Unwetter schützt und gleichzeitig Schutzraum für Nager bietet. Im Osten und Süden grenzen Rinder, Materborn und Keeken an die offene Landschaft. Diese gemischte Struktur aus Stadtbebauung, Vorstädten und ländlichen Randzonen schafft ideale Bedingungen für Schädlinge: Alte Häuser mit Rissen und Fugen, Feuchtkeller in der flachen, grundwassernahen Landschaft, und Übergangszonen zwischen Siedlung und Wildnis, wo sich Ratten, Marder und Füchse ansiedeln.
Besonders die älteren Wohnquartiere der Innenstadt sowie die Industrie- und Gewerbegebiete entlang der Straße nach Griethausen sehen häufig Ungeziefer-Befall. Restaurants und Hotels am Markt oder in den touristischen Bereichen müssen regelmäßig Küchenschädlinge wie Schaben kontrollieren. Landwirtschaftliche Strukturen in Ortsteilen wie Bimmen, Donsbrüggen und Lütjenmoor ziehen Ratten und Feldmäuse an, die sich bei ungünstiger Witterung ins beheiztes Haus verirren.





